Die Klasse 7a der Hauptschule Bünde ist nun mit ihren Klassenlehrern Elke Schoenfelder und Hajo Zierenberg sowie dem Referendar Lutz Krause für einige Tage in Neukloster, einer Kleinstadt im Osten Nordwestmecklenburgs, gewesen.

Soziale Kompetenz trainieren
Hauptschule Bünde: Siebtklässler erkunden Mecklenburg-Vorpommern

Bünde (BZ).
Sozial kompetentes Verhalten ist mittlerweile in aller Munde und wird - im privaten wie auch im beruflichen Bereich - als unabdingbar eingefordert. Um dies intensiv zu trainieren, fuhr die Klasse 7a der Hauptschule Bünde mit ihren Klassenlehrern Elke Schoen-felder und Hajo Zierenberg sowie dem Referendaren Lutz Krause nach Neukloster, eine Kleinstadt im Osten Nordwestmecklenburgs.

Das Schullandheim Neukloster liegt in einer idyllischen Landschaft und bietet von seiner Lage her optimale Voraussetzungen für das soziale Kompetenztraining. Die Schülerinnen und Schüler wanderten mit einer Rangerin durch den Naturpark, entdeckten Blindschleichen, arbeiteten mit Becherlupen und erfuhren vieles zum Thema Wald. Inspiriert durch diese Erlebnisse regte Schüler Eric Gollmann seine Klassen-lehrerin zur Anschaffung eines Klassentieres an.

Erlebnispädagogik der ganz besonderen Art erfuhren die Jungen und Mädchen beim Floßbau mit anschließender Fahrt auf dem Neuklostersee. Hier zeigte sich, wer in der Lage ist zu erkennen, was gerade nötig und wichtig ist, wer gut zuhören kann, wer sich die ganze Zeit über engagiert und bis zum Ende durchhält, wer andere mit einbezieht und wer sich durch einen Misserfolg nicht entmutigen lässt.


Eine vierstündige kombinierte Kanu- und Radtour bereitete den Jugendlichen viel Freude und zeigte ihnen, dass
Bewegung in der freien Natur nicht langweilig ist. So waren Jacqueline Brinkmann und Seray Diribas stolz über ihre Ausdauer und Zielstrebigkeit.

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Abends lernten die Schüler und Schülerinnen etwas über sich selbst und das eigene Verhalten in der Gruppe durch spielerische Übungen. »Im Schulalltag kommt das Spielen oft zu kurz, obwohl Spielen eine ganzheitliche Methode ist, um mit möglichst vielen Sinnen anhand der hervorgerufenen Gefühlen zu begreifen und fürs Leben zu lernen«, betonte Elke Schoenfelder. Die Schülerin Kimberly Ebner äußerte in einem Stimmungsbild: »Ich habe in Neukloster erfahren, wie andere wirklich sind und dass Schüler, mit denen man bisher nicht viel zu tun hatte, auch sehr nett sein können. Ich habe gelernt, dass man auf einer Klassenfahrt wichtige Dinge erleben kann. Ich habe viel gelernt!«.
Den Höhepunkt der Klassengemeinschaftswoche bildete ein vierstündiger Kletterkurs im Hochseil-garten, der die Jugendlichen vor abenteuerliche Heraus-forderungen stellte. Veronica Fischer und Emir Cavusoglu erfuhren für ihre heraus-ragenden Kletterleistungen viel Anerkennung und Wertschätzung.
In einer Feedbackrunde beurteilte die Klassenspre-cherin Pia Messerschmidt die Klassengemeinschaftswoche folgendermaßen: »Ich habe in Neukloster gelernt, mit allen Klassenkameraden zusammenzuarbeiten. Wir mussten bei vielen Aufgaben zusammenhalten. Man kann nicht alles alleine schaffen, doch ab und zu ist man auch auf sich selbst gestellt. Toll fand ich, dass auch diejenigen, die bisher wenig Kontakt zueinander haften, gemeinsam an einer Sache arbeiteten. Ich sehe immer wieder, dass ich aus Klassenfahrten viel lernen kann.«


Erlebnispädagogik der ganz besonderen Art erfuhren die Jungen und Mädchen beim Floßbau mit anschließender Fahrt auf dem Neuklostersee.




Ein Höhepunkt der Klassengemeinschaftswoche bildete ein vierstündiger Kletterkurs in einem Hochseilgarten.

Bünder Zeitung vom 11. 9. 2009   
Fotos: Schoenfelder/ Zierenberg   


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